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  „Sicht und Reise ins Ahnungslose“ Jung und ignorant, steh’n dort im Feld; Teilen die Welt auf, wie Sie uns gefällt, Frei von allem, die Blicke schweifen ins Unendliche Einen Augenblick in Gedanken an Gedankenlosigkeit; Durch das Gesicht zieht des Windes Frische, Mit dem Rücken Richtung Ziel, verdrängen Schmerz und Leid. Der Ausblick über Wiesen, Bäume und Hügel ins Unbekannte, Wie damals, als wir vor einer fantasievollen Zukunft wegrannten. Sie war leer. Unter Beeinflussung von musikalischen Klängen, Den einen Plan mit dem nächsten verdrängen. Der eine Tag wie der andere, und doch ganz anders. Zwei Personen in einer. Alle ein oder zwei Stunden Beginnen sie zu streiten. Ja! – Mehr Salz in die offenen Wunden. Wenn nur die letzte Hoffnung noch nicht verschwunden, Solange wir noch leben, ist sie stets gebunden. Letzte Runde, der Kampf ist offen. Anvisiert, Aus! – Getroffen. Was passiert, ist passiert.
  Kann man abschalten von sämtlichen Dingen? Das Wasser rauschend, der Anlage lauschend; Die Sonne wärmt, die Vöglein singen. Es ist ein Moment der Stille, innen. Doch die Zeit bleibt nicht stehen, Jeder muss seinen Weg weiter gehen. Wenn der Alltag zurück ist im Leben Bleibt eine gespaltene Zufriedenheit. Ich will mehr davon, mehr! – Bitte, ich will’s mir nicht nehmen Lassen. Hältst du mich hier gefangen, so bin ich befreit. Fort möcht’ ich nicht, zu keiner Zeit. Ich kann den Schritt nicht wagen, Würden Gewissen und Sehnsucht mich plagen. Besser umgehe ich das Paradies von ew’gem Leid. Ein schönes Gefühl wieder Daheim zu sein. Allein.
  Weisheit über Stärke Gelehrte, die einen Weg von oben betrachten. Ihn mit Sorgfalt beachten. Ihn jedoch auch mit Sorgenfalten belegen. Ihnen wird nachgesagt. Sie brächten den heiligen Segen. Und Frieden. Eine Welt, in der sich alle lieben. Eine, in der keiner über den anderen klagt. Sondern jeder stets grinst. Ja, sogar niemand des anderen Kost verzinst. Behauptet wird, Sie seien Schwindler. Lügenbolde oder Fantasterei. Doch wer schwindelt, sind Wir. Die Kinder. Wir verschlimmern die Magie, welch holde. Wir brüten das faule Ei. Das sich Welt nennt. Von uns erfunden. Betrachten Wir, die Kinder, im Feuer unsere Wunden. Nur der Fehlerhafte flennt. Der Moralapostel nie den Kopf zu Boden senkt. Sogleich er pralle positive Energien lenkt. Sie leitet, durch Bahnen und Stufen hindurch. Oben hinaus. Und so weit weg von sich selbst. Er pustet und bläst sie raus. Und das ohne Furcht. Vor Gegenwind oder Treibsand, in dem er sich selten wälzt. Nur bei einem Moment. Doch dieser ist nicht der T...
  Die letzte Stund' Ich kann nicht mehr. Ich bin ganz platt. Wer will noch kau'n ein letztes Blatt. Wirklich lange kam gar nichts, leer. Das war es doch ehrlich gesagt, alles wert. Wenn doch am Ende alles klappt. Weiß man nun ob der Stärke vom Schwert. Eiskalt sich niemand mehr wehrt. Denn die Losung ist leicht. Es wird sich nie mehr vermehrt.
  Drum' sing' und erkling' Mich reizt der Gesang, noch mehr dessen Klang. Woher kommen die schrecklich schönen Töne? Mit denen ich mich in meinem Herzen versöhne. Das klingt nun wirklich nach dem ersten Rang. Der ist ganz tief verankert. Das hört man. Und dann, dann geht es los. Ich steige auf mein steiles Floß. Steil ist ein Synonym für gut, super und echt perfekt. Das Paddel hatte ich jahrelang versteckt. Auch wenn ich es auf meinem Rücken trug. So war doch nichts, Lug oder Trug. Ewig sein heißt ewig binden. Gerne vor lustvoller Liebe erblinden. Nie wieder Schmerzen erfahren. Wow, riech' ich gerne an deinen Haaren.
  Darum geht es, ja Mich selbst verkörpern Hiß' ich meine Flagge. Lass ich sie stehen, Und ewig weiterwehen. Buuuh, aber echt langweilig. Mich reizt der Kopf, der den Körper schickt. Denn der Körper reizt das geschiedene Geschick. Dabei war ich doch so einfach. Als kleines Kind. Nun, jetzt ist die Zeit schon da, geschwind. Kam sie über mich hereingeprasselt. Ich hab keine Chance mehr vermasselt. Warum auch? Ich kann nicht scheitern. Ob ich unter Gerüsten durchkletter' oder Spazierend unter Leitern. Mein Gefühl überstimmt meinen Bauch. Denn der ist gegen Schmerz. Das sag auch dem Herz, Denn es ist da für Dich. Denn ohne, wiederhole ich. Denn ohne das, da geht es nich'.
  Von den alten Geschichten Es ist nun lange vorbei. Schon lange. Lange schon. Wer weiß das schon. Wie bin ich es gewohnt. Mich zu zerreißen. Nur kurz und knapp am Glück zu beißen. Etwas knabbern. Mjam. Doch wieso nicht mal zugreifen? Die Messer schleifen: Zack, zack, zack. Das Gemüse fliegt im Takt. In den Kochtopf hinein. Hier darf der Spaß noch Liebe sein. Wie schön es ist, für sich zu reim', Und doch ist es anders. Aber kein' Deut schlechter. Im Gegenteil, wohl eher besser. Wie war das nochmal mit dem Messer? Witsch, witscht, witschebu. Das Büchlein' ist schon zu im Nu. Doch glaub' ich eins, Es ist noch keins. Denn ein Satz fehlt. Und der bist, Du, Lu.